Gravur

Gravur-Ideen für Ringe, Ketten und Uhren: Texte, Daten und Symbole

· von Nicole Fankhauser

Eine Gravur macht aus einem schönen Schmuckstück ein persönliches. Sie ist oft unsichtbar, auf der Innenseite eines Rings oder auf dem Boden einer Uhr, und gerade das macht sie so besonders. Nur wer das Stück trägt, weiss, was dort steht.

Wie viel Platz gibt es?

Das hängt stark vom Schmuckstück ab:

  • Ehering innen: je nach Ringgrösse und Breite etwa 15 bis 25 Zeichen.
  • Anhänger oder Plättchen: zwei bis drei kurze Zeilen.
  • Uhrenboden: oft genug Platz für einen kurzen Satz und ein Datum.
  • Armband oder Armreif: innen lange, schmale Zeilen, aussen eher Initialen.

Ein Fachgeschäft zeigt Ihnen, wie der Text am Ende aussehen wird. Nicht jede Schrift funktioniert in kleiner Grösse. Schlichte Schriften bleiben auch nach Jahren gut lesbar.

Klassiker, die nie alt werden

  • Vornamen und Hochzeitsdatum: «Anna & Marco 12.06.2027»
  • Initialen mit Herz oder Unendlichkeitszeichen
  • Koordinaten des Ortes, an dem man sich kennengelernt hat
  • Ein Wort, das nur zwei Menschen verstehen

Persönlicher werden

Viele Paare wählen ein Zitat aus einem Lied oder Gedicht, das ihnen etwas bedeutet. Andere gravieren ihre Fingerabdrücke, eine Handschrift oder eine kleine Zeichnung. Mit moderner Lasertechnik ist vieles möglich, was früher nur von Hand ging. Eine schöne Idee ist auch, jeweils den Namen des Partners in den eigenen Ring zu gravieren.

Bei Ketten und Anhängern ist die Gravur oft sichtbar. Hier funktionieren Geburtsdaten von Kindern, ein Sternzeichen oder ein einzelner Buchstabe sehr gut, besonders als Geschenk zur Geburt oder zum Jahrestag.

Gravuren auf Uhren

Eine gravierte Uhr ist ein traditionelles Geschenk zu grossen Anlässen: Matura, Hochzeit, Pensionierung. Auf dem Gehäuseboden haben ein Name, ein Datum und ein kurzer Satz Platz. Bei Uhren mit Glasboden geht das nicht, dann bleibt manchmal der Rand oder die Schliesse.

Worauf Sie achten sollten

  • Rechtschreibung doppelt prüfen. Eine Gravur lässt sich kaum korrigieren.
  • Datumsformat festlegen. Mit Punkten oder Strichen, zwei- oder vierstellige Jahreszahl.
  • Nicht zu viel Text. Lieber kurz und gut lesbar als lang und gedrängt.
  • Zeit einplanen. Gravuren brauchen meist ein paar Tage bis zwei Wochen.

Am Ende ist die schönste Gravur die, über die man auch nach zwanzig Jahren noch lächelt, wenn man den Ring für einen Moment abnimmt und hineinschaut.